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Sicherheitskupplungen bzw. Überlastkupplungen

Selbstschaltende Kupplungen die beim Überschreiten eines Drehmomentes den Antriebsstrang unterbrechen

Magnetkupplung-axial 0202044

Magnetkupplung-axial

Auf der Mantelfläche eines Zylinders und in der Innenfläche eines Rohres sind Dauermagnete (rot und grün) befestigt. Die Magnete dieser beiden Bauteile ziehen sich wechselseitig an und übertragen so ein Drehmoment. Je mehr Polpaare am Umfang verbaut werden, desto steifer ist die Magnetkupplung.
Bei einer Magnetkupplung berühren sich die rotierenden Teile nicht. Die Kupplung arbeitet vollkommen verschleißfrei. In dem Spalt zwischen den Magnetfeldern kann ein Spaltrohr zur Trennung von Medien eingebaut werden.
Die Magnetkupplung kann als drehmomentbegrenzendes Bauteil eingesetzt werden. Bis zu einem maximalen Drehmoment wird die Drehbewegung 1:1 übertragen. Wird dieses Drehmoment überschritten "rutscht" die Kupplung berührungslos durch. Dieser Zustand darf nicht lange anhalten, da sich die Kupplung erwärmt.
Es ist zu beachten, dass das Magnetfeld temperaturabhängig ist. Mit steigender Temperatur nimmt die magnetische Haltekraft ab und damit das übertragbare Drehmoment.
Die Magnetkupplung wird in Pumpen zur Mediendichtung zwischen Antrieb und Pumpenteil und zum Antrieb in Rührwerken eingesetzt.

  • schwingungsdämpfend
  • verschleißfrei
  • Temperatureinsatzbereich -190° bis +300°
  • Drehmomente 0,15 Nm bis 1.000 Nm
  • Drehzahlen bis 3.600 1/min

Anmerkung: Die in den Tabellen angegebenen Grenzwerte dienen zur Orientierung um einen Überblick zubekommen. Die entgültigen Werte sind beim Hersteller zu erfragen bzw. bei Eigenkonstruktionen selber zu bestimmen. Es kann auch sein, dass es Hersteller gibt die anderer Baureihen liefern die anderer Leistungen bieten.

Bereichsangaben beziehen sich von der kleinsten bis zur größten Baugröße.
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Autor: Uwe Koerbitz


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